Wetten, dass ... ? Pink, Superstar on Tour, zum zweiten Mal bei Wetten, dass ...? am 12.12.2005 TV-Movie
Das Magazin zur Show
DAS MAGAZIN ZUR SHOW
SO WAR ... Basel 2007
So war Basel
PHILIP O.J. ALSEN Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur Stars, Spass und Spannung
Basel war ein gelungener Start in die neue Staffel. Interessante Gäste, die Wetten waren spitze, die Zuschauer hatten Spaß.
Ein RÜCKBLICK
geschrieben von: PHILIP O.J. ALSEN, Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur
Zwei Stars aus Hollywood und zwei Schwergewichts- Champions im einstweiligen Ruhestand, zwei Fußball- Weltmeisterinnen, zwei Showstars aus der Schweiz, ein quirlig lustiger Michael „Bully“ Herbig, sechs Wetten, von denen eine das Urteil „irre spannend“ und mindestens zwei das Prädikat „sehr witzig“ verdienten, bekannte Popstars und ein gut gelaunter, fröhlicher Moderator – Basel war ein gelungener Start nach der Sommerpause. Die Quote: 11,2 Millionen Zuschauer und ein erfreulicher Marktanteil von über 39 Prozent! Das hieß: Fast jeder zweite Zuschauer hat am Sonnabend „Wetten, dass..?“ geguckt. Und das bei der doch wirklich großen Konkurrenz… Respekt!

Mrs. Gottschalk
Verspielter Moderator: Gottschalk spielte „Piratensender“
Das Lesen der Kritiken…
…aber kann einem leicht die gute Laune verderben. Hier wird gelästert, bis die Spalten voll sind. Reden wir da eigentlich alle von der gleichen Show? Erstaunlich, was dort alles ernsthaft bemängelt wird: Das Kleid von Paola sei zu leicht, die Couch-Gespräche seien zu seicht gewesen. Die Witze zu alt, Gottschalks Haare mittlerweile zu dünn. Den Vogel schoss der Schreiber einer überregionalen (und sich nicht besonders gut verkaufenden) Tageszeitung ab. Gottschalks „notorisches Überziehen der Sendezeit“ hätte nichts mit dem engen Ablauf der Sendung zu tun, sondern sei eine „Machtdemonstration“, durch die er seinen „Führungsanspruch im deutschen Unterhaltungsfernsehen“ unter Beweis stelle. Kurze Bilanz nach einer halben Stunde gelangweilten Querlesens im Blätterwald: Neue Kritiker braucht das Land! – Der Moderator selbst nimmt’s gelassen: „Nach meiner ersten Show hieß es, ich sei zu flapsig, in der zweiten, Brigitte Nielsen hätte zu wenig an… Solange noch geschrieben wird, mache ich mir keine Sorgen.“

Die Stars aus Hollywood…
…haben zuweilen zwar den Nachteil, dass sie nicht immer bis zum Ende der Show bleiben. In der Zeit aber, die sie auf der Couch verbringen, sind sie „voll da“. Es war doch beeindruckend, wie locker und professionell Jamie Foxx reagierte, als er erfuhr, dass er im Fall einer verlorenen Wette jodeln muss: „Okay, ich weiß nicht, was das ist, aber ich mach das! Ist doch schließlich eine Show.“ Und auch Melissa Etheridge musste nicht lange nachdenken, um den Spaß mitzumachen. Zum Vergleich: Vor einigen Shows saß ein deutsches Comedian-Paar auf der Couch. Deren Karriere begann mit einer Sendung, in der sie sich mit Torten bewerfen ließen – „und das wäre doch mal eine witzige Idee für eine Wetteinlösung“, dachte sich das Team. Begeistert waren die beiden nicht, ließen sich aber letztendlich überreden. So wurde eine Kulisse gezimmert und Torten wurden besorgt. Es wäre ein großer Spaß für die Zuschauer gewesen – wenn er denn stattgefunden hätte. Als es so weit war, zogen sich die beiden nämlich elegant aus der Affäre.

Hollywood
Jamie Foxx verlor seine Wette und jodelte. Den Rhythmus gab Melissa Etheridge vor
Hindernisse
Trug das schönste Kleid des Abends: Jennifer Garner
Dass er schüchtern ist…
…hätte man von Thomas Gottschalk nicht gerade gedacht. „Es gibt aber tatsächlich Situationen, bei denen ich Hemmungen habe“, gab er in der Sendung zu. Auf der US-Premiere von „Operation: Kingdom“, dem neuen Film von Jamie Foxx und Jennifer Garner, zum Beispiel traute er sich nicht die Schauspielerin anzusprechen. „Was hätte ich denn sagen sollen? Hi, ich bin Thomas und wir sehen uns demnächst in meiner Show in Deutschland… Das ist doch albern!“
Viel Glück…
…wünschen wir Bully Herbig für seinen dritten Kinofilm „Lissi und der wilde Kaiser“. Wie er da mit Perücke, tief ausgeschnittenem Dekolletee und Reifrock zwischen den Klitschko-Brüdern saß – der Traum aller Sissi-Fans!

Hollywood
Kaiserliche Eleganz: „Bully“ Herbig
Hindernisse
Unter Riesen: Avril Lavigne mit den Klitschkos
Und auch die Klitschkos…
…zeigten Show-Qualitäten, die man von den beiden nicht erwartet hätte. „Irgendjemand hätte mir ruhig sagen können, dass so ein Pömpel ziemlich weh tut“, sagte Wladimir nach der Show. In der Sendung aber machte er gute Miene. Und war es nicht ein schönes Bild: Wladimir mit entblößter Brust, sein Bruder Vitali und Thomas Gottschalk, die sich bemühten, die Weichteile des Weltmeisters vor fehlerhaften Pömpelwürfen zu schützen, und dabei selbst im „Pömpelfeuer“ standen. „Das wäre mal eine Zeile gewesen“, ulkte Gottschalk auf der Aftershow- Party: „Box-Champion bei ,Wetten, dass..?‘ mit Pömpel entmannt!“
Herzliche Glückwünsche…
…an den Wettkönig Milan Krizanek. Einen 12 Meter langen Bus auf einer acht Meter breiten Brücke zu wenden, auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Die Luft blieb einem weg, als man die hintere Achse des Busses frei überm Fluss hängen sah. Krizanek selbst wirkte ruhig, war aber nervöser als je zuvor in seinem Leben. „Zum Üben hatte ich die Maße des Busses auf den Boden gemalt. Da konnte wirklich nichts passieren. Auf der Brücke stand ich in der Sendung zum ersten Mal!“ Respekt!

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