Wetten, dass ... ? Pink, Superstar on Tour, zum zweiten Mal bei Wetten, dass ...? am 12.12.2005 TV-Movie
Das Magazin zur Show
DAS MAGAZIN ZUR SHOW
SO WAR ... DORTMUND
So war Dortmund
PHILIP O.J. ALSEN Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur Uupps! Wer hat den Oscar zerkratzt?
COUCHGEFLÜSTER Bei „Wetten, dass..?“ passiert vor und hinter den Kulissen einiges. Nicht über alles sollte man reden, einiges aber ist erwähnenswert und anderes wird man nicht vergessen
geschrieben von: PHILIP O.J. ALSEN, Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur
KRITIK & KAMPFANSAGE
Der Hut war „doof“, die Wetten „langweilten“, der Bart war „bescheuert“ und der eine oder andere Spruch „daneben“ – wer am Tag nach der Show die Kritiken liest, staunt, was die Journalisten manchmal schreiben. Wie gut, dass die Zuschauer anders denken. Rund 13,42 Millionen sahen die Show aus Dortmund. Die parallel laufende Free- TV-Premiere „Road to Perdition“ mit Tom Hanks lockte im Vergleich dazu bescheidene 1,5 Millionen. Doch RTL will’s wissen: Kann das „Quotenmonster“ erlegt werden? In Freiburg wird zur Jagd geblasen. Die Superstars und das Box-Comeback von Henry Maske sollen’s bringen. Gottschalk sieht’s gelassen: Ob man einen Moderator mit Hut, Bart oder in Frauenkleidern gut findet, ist egal – „Show ist, wenn etwas Überraschendes passiert!“ Recht hat er!
Christina Aguilera
Und wer störte sich am Hut? Nur die Kritiker
Thomas Gottschalk
Nur ungern stieg Susanne Fröhlich auf die Waage
– und bekam prompt den Schwarzen Peter
VERLORENE PFUNDE
Apropos Frauenkleider: Gottschalk wird sich in Freiburg während der Show Stück für Stück in eine Frau „verwandeln“. Da stöhnen dann zwar wieder die Kritiker, aber der Moderator geht mit gutem Beispiel voran. Denn der neue Vorsatz, auch prominente Gäste in Sachen Wetteinlösung nicht zu schonen, kommt bei den Zuschauern gut an. An dieser Stelle deswegen ein Kompliment an die Gäste: Danke Rolando Villazón und danke Lionel Richie fürs Mitspielen! Dass sich ein Opernstar zur Gaudi des Publikums auf einen elektrischen Bullen setzt und ein Popstar Helium einatmet, um mit einer Mickymaus-Stimme zu singen, ist nicht selbstverständlich. Nur ein Gast war über seine Einlösung nicht glücklich: „Moppel-Ich“-Autorin Susanne Fröhlich schien sich bei der „Waagen-Nummer“ nicht recht wohl zu fühlen. Die Waage zeigte 267 Kilogramm. „Ich wiege 93 Kilo“, sagte Gottschalk. „Ich 65“, behauptete Christine Neubauer. Und wer hat die fehlenden 109 Kilogramm? Liebe Frau Fröhlich, neulich hat ein Bremer eine Rechnung bekommen, nach der er 120 Stunden an nur einem Tag telefoniert haben soll – Grund dafür war ein technischer Defekt!

ZUM THEMA WETTEN…
…fiel den meisten in Dortmund ein, dass diese schon spannender waren, aber mal ehrlich: So schlecht waren sie nicht, nur schwieriger: Der „Blechklopfer“ zum Beispiel gewann seine Wette in der Generalprobe, und auf die Idee, Stahlqualitäten am Funkenflug zu erkennen, muss man erst mal kommen. Wer mal versucht hat, eine Spielkarte weiter als zwei Meter zu werfen, erkennt die wahre Leistung des Kandidaten. Trotz der leichten Kritik: Die Quotenauswertung zeigt, dass die Kandidaten wieder einmal die Helden der Show waren!

Schnaeppchen
Der Wettkönig von Dortmund: Frank Herbst
Yusuf
Sympathisch: der Auftritt im Nachthemd
ZEITENWANDEL
„Oh Gott!“ und „Wie weit sind wir gesunken, dass jemand im Nachthemd im Fernsehen auftritt?“ Als „Blacky“ Fuchsberger 1983 als Sühne für eine bei Frank Elstner verlorene Wette seine Show „Auf los geht’s los!“ im Nachthemd moderierte, war das Entsetzen groß. Deutschlands Moral schien gefährdet… Heute ist Fernsehen – zum Glück – weniger steif. Fuchsberger erntete Sympathien statt Schmähungen. Wir stimmen dem begeisterten Jungen im Publikum zu: „So einen Opi hätte ich auch gern!“
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