Wetten, dass ... ? Pink, Superstar on Tour, zum zweiten Mal bei Wetten, dass ...? am 12.12.2005 TV-Movie
Das Magazin zur Show
DAS MAGAZIN ZUR SHOW
So war... Erfurt 2008
So war Salzburg
PHILIP O.J. ALSEN Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur DANKE, GLÜCKWUNSCH UND ALLES GUTE
Erfolge, Versöhnung, Änderungen: Seit der SHOW IN ERFURT ist viel geschehen. Ein kurzer Rückblick und ein kleiner Ausblick
geschrieben von: PHILIP O.J. ALSEN, Wetten, dass..? - Magazin-Redakteur
Präzisionstanz: tosender Applaus für das Ensemble "Buddha mit 1000 Händen"
Zwei Sieger: Alex Haaserkannte 30 Fußbälle am Geschmack Wettpate Olli Kahn glaubte an ihn
Zwei Verlierer: Das Vertrauen in ihren Kandidaten half nicht. Zur Strafe ging’s für die Ochsenknechts ab in die eiskalte Bütt Brachte 50 Erfurter dazu, Open Air zu baden: Yvonne Catterfeld
In Erfurt mit dabei: R.E.M., Rolando Villazón und Udo Lindenberg
FOTOS: ABACUS (10), PRIVAT
Was wäre "Wetten, dass..?" ohne große Stars? Das ist natürlich eine rein rhetorische Frage. Mit den Stars aber ist das so eine Sache... An dieser Stelle deshalb zuerst einmal ein Dankeschön an Paris Hilton. Danke fürs pünktliche Erscheinen, danke fürs Unkompliziertsein. Ehrlich gesagt: Wir hatten es anders erwartet. Bei ihrem ersten Show-Auftritt in Aspendos waren selbst zickenalarmerfahrene Starbetreuer an ihre Grenzen gestoßen, um die berühmteste Blondine der Welt auf die Bühne zu bringen.

Doch diesmal „alles locker, sehr liebevoll!“, würde Udo Lindenberg sagen. „Fast schon ein wenig langweilig!“, meinten einige. Ihre Faszination auf die Massen bleibt ein Geheimnis. Wem noch nicht klar ist, ob das It-Girl nun eine verzogene Göre oder eine clevere Geschäftsfrau ist – dem sei ein Buch über Frau Hilton empfohlen: „Das Millionen-Dollar-Girl“. Fazit: Sie wäre auch ohne Hotel reich! Was immer sie bewirbt, wird zum Erfolg. Das neueste Hilton-Produkt: Haarteile mit Klettverschluss – auch in der Farbe "Paris blonde" …

GAR NICHT SO LOCKER
Frage an Udo Lindenberg: „Wie fühlt man sich bei der Vorstellung eines neuen Songs, nach dem man bereits 40 Alben herausgebracht und 20 Millionen Platten verkauft hat?“ „Nervös, wahnsinnig nervös!“, gestand der Musiker im ZDF-Online-Interview. Die Pause von acht Jahren aber scheint ihm gutgetan zu haben: „Stark wie zwei“ ging durch die Decke:

Platz eins in den Charts, zweimal Platin. Und noch immer tourt der Panikrocker durch ausverkaufte Häuser. Also auch bei ihm: „Alles locker, sehr liebevoll!“

STAR MIT SPRACHTALENT
Glückwunsch, Rolando Villazón! Schon dreimal war der mexikanische Tenor zu Gast bei Thomas Gottschalk. Jedes Mal war er überaus sympathisch und ein großartiger Botschafter der Opernwelt. Seine Begeisterung und Liebe zur Musik sind einfach ansteckend. Während Villazón bisher auf Englisch parlierte, überraschte er in Erfurt die Zuschauer mit fließendem Deutsch. „Meine Oma hatte dafür gesorgt, dass ich auf eine deutsche Schule kam“, erzählte er. „Aber über 20 Jahre hatte ich kein Deutsch gesprochen und wohl auch deswegen vieles vergessen. Aber mit etwas Zeit und ein wenig Üben kam dann alles wieder.“

ENDE GUT?
Privilegierten Backstage-Beobachtern stellt sich immer die gleiche Frage: Wer kommt mit wem und aus welchem Grund? Auffällig in Erfurt: Olli kam ohne Dauerfreundin Verena. Entspannt und gut gelaunt stand er kurz vor acht in der Garderobe, stellte später auf der Couch sein Buch „Ich. Erfolg kommt von innen“ vor und machte dabei eine gute Figur. Und was lesen wir heute über den Titan im Ruhestand und neuen Ehrenspielführer der Bayern? Er baut ein Haus in Grünwald –für Mami, Papi und die beiden Kinder. Ende gut, alles gut? Wir drücken jedenfalls die Daumen!

STARKE MÄNNER MIT HERZ
Die Sicherheitsvorkehrungen werden bei „Wetten, dass..?“ großgeschrieben. Ohne Ausweis geht gar nichts, wer nicht auf der Liste steht, kommt nicht rein. Ausnahmen gibt’s keine! Oder doch? Na ja… Eine gehörlose Chinesin zumindest kam durch. In einer Fernsehzeitschrift hatte sie gelesen, dass das Ensemble „Buddha mit 1000 Händen“ in Erfurt ist.

Sofort schnappte sie sich ihren Mann, fuhr von Mannheim nach Erfurt und bettelte um Einlass. Denn: Sie gehörte vor 15 Jahren zum Ensemble der ausnahmslos tauben Künstlerinnen. Als die Vortänzerin Tai Lihua sie erkannte, fielen die Frauen sich um den Hals. Und als dann auch noch die Freudentränen flossen, wurden selbst die Bodyguards weich. Schön, dass es Menschen gibt, die nicht nur ihren Job machen…

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