Wetten, dass ... ? Pink, Superstar on Tour, zum zweiten Mal bei Wetten, dass ...? am 12.12.2005 TV-Movie
Das Magazin zur Show
DAS MAGAZIN ZUR SHOW
SO WAR ... MALLORCA
So war Palma de Mallorca
PHILIP O.J. ALSEN Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur Liebe Grüße aus Palma
COUCHGEFLÜSTER Bei „Wetten, dass..?“ passiert vor und hinter den Kulissen einiges. Nicht über alles sollte man reden, einiges aber ist erwähnenswert und anderes wird man nicht vergessen
geschrieben von: PHILIP O.J. ALSEN, Wetten, dass..?-Magazin-Redakteur
So schnell kann ein Traum vorüber sein: Nach genau 147 Minuten (nur 12 Minuten überzogen!) verabschiedete Thomas Gottschalk die Fernsehzuschauer mit einem fröhlichen "Tschüs aus Mallorca und auf Wiedersehen in Basel!". Wie? Schon vorbei? Die über 6000 Zuschauer in Palmas Stierkampfarena Coliseo Balear wollten dagegen noch weitermachen. Und so heizten – die Kameras waren schon abgeschaltet – Kool and the Gang der Menge noch einmal richtig ein. Schade, wenn so ein Abend vorbei ist!

Mrs. Gottschalk
Charmant: Barbara Schöneberger
Ein kurzer Rückblick:
Mallorca 2007 – das war eine großartig in Szene gesetzte Show in beeindruckender Kulisse. Dabei waren die Vorbereitungen nicht ganz ohne: So war einer der 43 LKW auf dem Weg von Mainz "abhanden" gekommen. Auch die Anwohner der in einem Wohngebiet liegenden Stierkampfarena mussten einige Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, denn es gab in den engen Gassen arge Verkehrsbehinderungen. Und die Lautstärke während der Proben war auch nicht jedermanns Sache. "Bei einer Open-Air-Produktion ist eben vieles anders als in der Halle", sagt Produktionsassistent Lars Dembeck. Als "Wiedergutmachung" wurden deswegen die Anwohner zur Generalprobe eingeladen. Bonbon: der Auftritt von Enrique Iglesias. Und spätestens als der Star sich beim Publikum für deren Rücksicht und Geduld bedankte, war auch der letzte Anwohner besänftigt und überzeugt: Das ist eine große Show! Auf der Couch saßen interessante Stars und schlagfertige Sternchen. Es gab viel zu lachen und sehr eigenwillige Wettideen. Die Wette, bei der Marco Wolf aus Hallein in Österreich mit einer gefüllten Kaffeetasse auf der Fußsohle durch ein Schwimmbecken schwamm, gehörte wohl zu den ausgefallensten Ideen der vergangenen Jahre. Wettkönig wurde aber Marco Böhm aus Bottrop mit seiner dramatischen Ventilator-Wette. Die sorgte übrigens später vor allem in der Boulevardpresse für viel Wirbel – denn einen auf volle Kraft gestellten Ventilator mit der Zunge anzuhalten, da schoss bei Kritikern der Zeigefinger hoch: "Gottschalks Wetten immer gefährlicher" titelte ein Blatt. Andere mäkelten, dass man sowas schon woanders gesehen habe. "Also wir haben es nicht gesehen", kommentierte ZDF-Unterhaltungschef Manfred Täubner. "Und was die vermeintliche Gefährlichkeit der Wetten angeht: Jede unserer Wetten wird vorher von einem Sicherheitsingenieur genauestens und verantwortlich geprüft. Und hätte der Bedenken, würden wir sie selbstverständlich nicht zeigen."

Ungeklärt bleiben wird,
warum Pop-Titan Dieter Bohlen so miesepetrig auf der Couch saß. An der Show kann es jedenfalls nicht gelegen haben. Seine Weltpremiere von „You Can Get It If You Really Try“ war ein voller Erfolg und stand montags drauf – wie Bohlen es vor der Premiere vorausgesagt hatte – auf Platz eins der Charts. Sehr charmant und witzig, wenn auch nicht so glücklich: Barbara Schöneberger. Für die Moderatorin war es der zweite Besuch bei „Wetten, dass..?“. 2003 war sie zusammen mit Leonardo DiCaprio, Tom Hanks und Steven Spielberg eingeladen, „und am Ende saß ich allein mit Dieter Thomas Heck auf der Couch.“ Und diesmal? „Enrique Iglesias saß zwischen den beiden Topmodels, und als Jon Bon Jovi auf die Couch kam, habe ich mit Roberto Blanco den Stall ausgemistet.“ Sie ahnte schon vorher: „Zumindest in dieser Show werde ich meine Traummänner nicht kennen lernen.“ Ein kleiner Trost: Für Liz Hurley war es wohl auch kein Highlight, mit Roberto Blanco das schon leicht abgedroschene „Ein bisschen Spaß muss sein“ zu singen…

Hollywood
Germanys next Topmodels
Lena Gercke (l.) und Barbara Meier
Hindernisse
Weltpremiere: Mark Medlock (l.) und Dieter Bohlen
Kompliment an Henry Maske:
Der bisher nicht unbedingt für seine lockere Art bekannte Ex- Boxer musste zur Strafe für die verlorene Wette als „typischer Mallorca-Tourist“ verkleidet auf die Bühne kommen. Eine eher lächerliche Rolle, die er aber mit Bravour spielte und an der er so viel Spaß zu haben schien, dass er seinen dicken Bauch bis zum Ende der Show mit sich herumtrug. Mallorca 2007 war eine Supershow. Die Mallorca- Zeitung titelte am nächsten Tag: „Bis zum nächsten Mal, Palma!“. Wir schließen uns an: Mallorca 2008, das wäre wieder ein großes Fest!
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