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Amy Macdonald

Amy Macdonald, "Bester Newcomer 2009", mit neuem Album

Amy Macdonald, "Bester Newcomer 2009", mit neuem Album
Als "Bester Newcomer" wurde Amy Macdonald im vergangenen Jahr mit dem Musikpreis "Echo" ausgezeichnet - der verdiente Lohn für ihr großartiges Debütalbum "This Is The Life", das sich weltweit mehr als drei Millionen Mal verkaufte und in Deutschland dreifach mit Platin ausgezeichnet wurde. Mit dem Album "A Curious Thing" setzt Amy Macdonald nun ihre Erfolgsgeschichte fort. Bei Wetten, dass..? auf Mallorca präsentiert sie daraus den Titel "Don't Tell Me That It's Over".

Amy MacDonald wurde am 25. August 1987 in schottischen Bishopbriggs, einem Vorort von Glasgow, geboren. Ihr erstes musikalisches Idol war Michael Jackson, dessen Song "Billie Jean" sie mit drei oder vier Jahren ständig mitträllerte. Später sollte dann die Band "Travis" ihr Leben verändern. Mit zwölf Jahren war Amy Macdonald auf einem Familienausflug im schottischen Rothesay, wo sie von ihrer Großmutter Geld bekam, um sich zu amüsieren. Sie kaufte sich davon das Travis-Album "The Man Who".

Autodidaktin auf der Gitarre
Dieses Album markierte einen musikalischen Einschnitt in ihrem Leben, denn nun wuchs der Wunsch in ihr, selbst Musik zu machen und eigene Songs zu schreiben. Sie schnappte sich die Gitarre ihres Vaters und brachte sich das Musizieren selbst bei. Inspiriert von der Obsession ihrer größeren Schwester für den schottischen Schauspieler Ewan McGregor, schrieb sie den Song "The Wall". Später folgte "Fade Away".

Damals, Amy war 15 Jahre alt, besuchte sie noch die Schule. Bei einem Besuch einiger Musiker der in Glasgow ansässigen Kunstorganisation "Impact Arts" fiel ihnen Amy auf. Kurz darauf gab sie schon im Raum Glasgow erste Solokonzerte mit Akustikgitarre, die von "Impact Arts" organisiert wurden. Mit 16 Jahren schlich Amy sich in einen "Über-18-Pub" in Glasgow, um an einer der in Großbritannien weit verbreiteten "Acoustic Shows" teilzunehmen.

Songs statt Studium
Nach dem Ende der Schule hätte sich Amy Macdonald eigentlich zwischen zwei Studienplätzen entscheiden können. Statt zu studieren blieb sie aber lieber ein Jahr zu Hause und schrieb weitere Songs - unter anderem "This Is The Life", inspiriert von einem Konzert der "Babyshambles" in Glasgow. Parallel dazu verschickte sie Demos an Platten- und Managementfirmen, in der Hoffnung, entdeckt zu werden. Und das wurde sie schließlich auch: Sie unterschrieb bei dem kleinen Londoner Indielabel "Melodramatic Records".

2006 arbeitete Amy Macdonald an ihrem Debütalbum, das im Juli 2007 unter dem Titel "This Is The Life" in Großbritannien auf den Markt kam. In der britischen Zeitung "Guardian" wurde das Album mit drei von fünf Sternen bewertet. Von Juli bis Oktober 2007 gab Amy zahlreiche Konzerte, einen Großteil davon in Großbritannien. Ab September war sie erstmals auf deutschen Bühnen im Vorprogramm von Paul Weller zu sehen. Bei Konzerten wie auch im Studio wurde sie meistens von drei Musikern begleitet: einem Gitarristen, einem Bassisten/Trompeter und einem Schlagzeuger.

Debütalbum auf Platz eins
Von den ersten vier Auskopplungen aus ihrem Debütalbum war "Mr Rock & Roll" mit Rang zwölf in den UK-Charts die erfolgreichste Single. Das Album schaffte es in der ersten Woche nach der Veröffentlichung gleich auf Rang zwei, um dann im Januar 2008, ein halbes Jahr später, überraschend auf Rang eins zu landen, weshalb viele der für Februar angesetzten UK-Termine vor Beginn der Tournee ausverkauft waren.

Im März 2008 wurde "This Is The Life" auch in Deutschland veröffentlicht und schlug ein: Das Album hielt sich 35 Wochen lang in den Top 10 der Charts und hat sich inzwischen fast eine Million Mal verkauft. Mit ihrer zweiten CD "A Curious Thing" setzt Amy Macdonald ihre hoffnungsvolle Erfolgsgeschichte fort. Einen Song darauf hat sie übrigens ihrem Freund, dem Fußball-Star Steve Lovell, gewidmet: "Troubled Soul", ein druckvolles Stück mit harten Drums und keltischen Klängen, schrieb sie für ihn, als der Stürmer gerade eine Torflaute durchmachte.

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