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Pasión de Buena Vista

Musikalische Grüße aus Kuba

MUSIKALISCHE GRÜSSE AUS KUBA

Rhythmische Musik, mitreißende Tänze und eine farbenprächtige Bühnenshow - das verspricht "Pasión de Buena Vista". Eine zehnköpfige Liveband alteingesessener kubanischer Musiker sowie ein gutes Dutzend von Sängern und Tänzern bilden das Ensemble, das es sich zum Ziel gesetzt hat, kubanische Lebensfreude auf die Bühne zu bringen. Am Samstag, 13. Juni, ist die Truppe zu Gast bei Sommer-Wetten, dass..? in Palma de Mallorca.

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am besten widerspiegelt, so ist es die Musik. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in der traditionellen Musik Kubas. Aus dem "Son", der an einem Wechselgesang zwischen Sänger und Chor zu erkennen ist, entwickelte sich der heutige Salsa.

Beliebtester Tanz auf Kuba

Der "Danzon" wurde lange Zeit von der Oberschicht nicht akzeptiert, ist heute aber der beliebteste Tanz auf Kuba. Aus ihm ging später der Cha-Cha-Cha hervor. Beim "Trova" sangen reisende Sänger traurige und schöne Balladen. Die Texte wurden in der Zeit der Revolution thematisch verändert und als Propaganda gebraucht. Später fanden die Musiker aber wieder zu ihren ursprünglichen Themen zurück.

Das, was Kuba-Reisende heute als kubanische Musik wahrnehmen, ist also eine Synthese afrikanischer Perkussion und Rhythmen mit spanischen Coplas und ihrer Instrumentierung. Der Son ist dabei eindeutig der Publikumsliebling. "Erfunden" wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago in den 20er Jahren. Anfangs war er ein Stück für drei Personen, begleitet von der spanischen und lateinamerikanischen Gitarre, die drei Doppelsaiten hat. Claves und Maracas bildeten den Rhythmus.

Komplexes Klanggebilde

Erst mit der rasanten Verbreitung des Sons kamen auch mehr Instrumente hinzu: der Holzbass, Bongos, die Marimbula (Resonanzkörper mit Metall-Lamellen) und in den 40er und 50er Jahren Trompeten aus der amerikanischen Bigband-Tradition. So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, das sich für europäische Ohren zuerst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber fasziniert und den Hörer in seinen Bann zieht.

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