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Timo Scheider

Motorsportler des Jahres

Motorsportler des Jahres

Der "ADAC-Motorsportler des Jahres 2008" repräsentiert bei Sommer-Wetten, dass..? aus Palma de Mallorca die Aktion "Wetten, dass..? bewegt": Timo Scheider. Der 30-jährige Rheinländer, der inzwischen in Lochau bei Bregenz lebt, ist seit Jahren einer besten Fahrer der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft und schaffte es 2008 mit dem Gesamtsieg ganz nach oben.

In Lahnstein bei Koblenz geboren, saß Timo Scheider im Alter von zehn Jahren 1988 erstmals in einem Go-Kart und durfte zu Weihnachten zwischen einem eigenen Motorrad und Kart wählen. Er entschied sich für das Vierrad und fuhr bereits 1989 erfolgreich erste Rennen. In den Folgejahren avancierte der Rheinländer zu einem der erfolgreichsten Junioren-Kartsportler in Deutschland und gewann 1994 den Deutschen Junioren-Kart-Pokal. 1995 erfolgte der Wechsel in den Formel-Sport, und auch dort sicherte sich Scheider auf Anhieb den Titel in der Formel-Renault-1800-Meisterschaft.

Nächster Karriereschritt

In der Saison 1997 machte Timo Scheider in der deutschen Formel 3 den nächsten Karriereschritt. Lange Zeit führte der Benetton-Juniorpilot sogar das Gesamtklassement an, musste sich am Ende jedoch trotz dreier Siege mit dem Vizetitel hinter Nick Heidfeld begnügen. Sein Siegpotenzial bewies Scheider auch in den Jahren 1998 und 1999, doch zur Meisterschaft reichte es nicht.

Zur Saison 2000 wechselte Scheider in die DTM. Der Opel-Pilot überzeugte gleich zu Beginn mit Startplatz drei und zwei vierten Rängen. Zwar etablierte sich Scheider bei Opel als feste Größe in der DTM, gegen die Konkurrenz von Audi und Mercedes blieb er allerdings im Kampf um vordere Plätze zunächst chancenlos. Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring stellte er derweil auch seine Langstreckentauglichkeit unter Beweis und gehörte zum Siegerteam.

Erster Sieg in Oschersleben

Ende 2004 wechselte Timo Scheider in die FIA-GT-Meisterschaft und wurde dort 2005 gemeinsam mit Teamkollege Michael Bartels auf Anhieb Zweiter. Zur Saison 2006 kehrte er in die DTM zurück, musste sich bei Audi jedoch mit einem Vorjahresauto begnügen. Erst 2007 erhielt der Wahlösterreicher schließlich eines von vier neuen Audi-Werksautos. In seinem 74. DTM-Lauf stieg Scheider zum Saisonende 2007 auf dem Hockenheimring als Zweitplatzierter erstmals aufs Podium, im April 2008 gelang ihm in Oschersleben der erste Sieg.

Gleichzeitig übernahm Scheider damit die Spitze der Gesamtwertung und gab diese im weiteren Saisonverlauf auch nicht mehr ab. Er ließ zudem einen Sieg in Brands Hatch folgen und machte mit seinem dritten Saisonerfolg zum Abschluss in Hockenheim den DTM-Titel 2008 perfekt. Eine Fachjury wählte ihn zum ADAC-Motorsportler des Jahres 2008.

Familienvater am Kochtopf

Timo Scheider lebt mit seiner Verlobten Jasmin Rubatto, selbst ehemals Rennfahrerin und Tochter des früheren Superbike-Piloten Peter Rubatto, in Österreich. Beide haben den gemeinsamen Sohn Loris Romeo (geboren im Juli 2003). Rubatto fungiert zudem als Managerin ihres Lebensgefährten. Als Hobbys gibt Scheider, der sich nach Abschluss der Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung ganz dem Motorsport widmete, die Familie, Kochen sowie Supermoto an. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse ist auch das Mentaltraining.

Mit Material von Munzinger

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